Neue Frauen-Power im Ferlacher Stadtsenat! Monika Pajnogac ist 2.Vizebürgermeisterin.

Die Reise beginnt! 

Ich heiße Monika Pajnogač und seit 8. April bin ich 2. Vizebürgermeisterin der Stadtgemeinde Ferlach. Genau so wie dieses Amt auszufüllen ist es neu für mich einen Vorstellungstext über mich selbst zu schreiben.

Aber wer ins kalte Wasser springt, taucht ins Meer der Möglichkeiten

, so sagt man zumindest. 
Und so kalt ist das Wasser für mich auch gar nicht. Nicht nur weil ich schon seit einigen Jahren Teil der SPÖ bin, sondern auch, weil ich beruflich schon lange die Interessen von Menschen vertrete. 
Aber alles der Reihe nach. 

Früher hätte man „Arbeiterkind“ zu mir gesagt.

Mein Vater gelernter Schlosser, meine Mutter Hausbesorgerin. Da war mir eine Lehre als Großhandelskauffrau schon beinahe in die Wiege gelegt. Nach meinem Lehrabschluss und mehreren Jahren im Projektmanagement bei einer größeren Firma, bin ich dann bei der Gewerkschaft gelandet. Seit bald 4 Jahren setze ich mich täglich dafür ein, dass arbeitende Menschen zu ihrem Recht kommen. Darüber hinaus arbeite ich Kärnten weit an Projekten, um die Arbeitswelt gerechter und fairer zu machen. Das ist zurzeit aber richtig schwer und braucht daher echten Zusammenhalt. 
Und politisch?
Als „Arbeiterkind“ war der Weg in die SPÖ nicht weit. Doch ein Satz beschreibt meinen Antrieb ziemlich genau:

Man kann Umstände zur Kenntnis nehmen, darf aber nicht bereit sein sie hinzunehmen.

Der einzige Weg diesem Spruch auch Taten folgen zu lassen, war der Schritt in Richtung Politik. Denn nur dort werden die Spielregeln für das Miteinander ausgemacht. Das lässt sich als Vorsitzende der SPÖ-Frauen in Ferlach gut angehen. Was mir eine große Hilfe ist, ist das Team, mit dem ich arbeite. Denn gerade bei den Themen Frauen, Familie und Soziales gibt es viel zu tun.  
Da sind wir auch schon mitten im Thema. Als 2. Vizebürgermeisterin bin ich zuständig für die Bereiche Bildung, Frauen, Familie und Soziales. Ein richtig großes Aufgabengebiet. Doch wer soweit gelesen hat, der weiß bereits, dass ich vielleicht neu im Amt bin aber es gewohnt bin Dinge anzupacken und umzusetzen. 
„Und was genau möchtest du anpacken? Wie schauen deine Projekte aus?“, höre ich die Fragen bereits. Und sie sind wichtig, gut und gerechtfertigt. Doch bei so einem riesigen Tätigkeitsbereich ist mir eines besonders wichtig. Ich möchte erst meine Hausaufgaben machen, bevor ich zur Schularbeit antrete. Das heißt, ich habe bereits begonnen mir einen Überblick über die Ausgangslage zu machen. Die nächsten Tage und Wochen wird das sicherlich noch in Anspruch nehmen. Es macht keinen Sinn sich jetzt hinzustellen und ein Projekt nach dem anderen vorzulegen, was vielleicht nur heiße Luft ist. Da bitte ich einfach vorab um Verständnis. Denn diese Art der Politik hilft leider nur sehr wenig, wie wir leider wissen. 
Doch so ganz ohne Ausblick kann ich nicht abschließen. Ein Vorhaben möchte ich namentlich hervorheben. Das Projekt Bildungscampus Ferlach. Dieses wird, wie alle bereits beschlossenen Vorhaben, umgesetzt. Weil es wichtig ist für unsere Kinder gute Bildungsmöglichkeiten im Ort zu haben. Weil es wichtig ist für die Eltern ihre Kinder in der Nähe zu haben. Und weil es für Ferlach wichtig ist so ein Aushängeschild zu haben. Damit unser wunderschöner Ort noch lebenswerter für Jungfamilien wird. 
Nun bin ich mit meinem Text wirklich am Ende und es hat riesig Spaß gemacht ihn zu schreiben. Genau das erwarte ich mir auch für die nächsten sechs Jahre.

Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern mit Freude und Engagement an einem noch lebens- und liebenswerteren Ferlach zu arbeiten.

Ich freue mich über jede Rückmeldung, jeden Vorschlag und jede Idee. 
Packen wir´s an! 
Eure/Ihre
2.Vzbgmin Monika Pajnogac